Er besuchte die University of Georgia, wo er zusammen mit seinem Zwillingsbruder Sam im Golfteam spielte. Er schloss das Studium mit einem Abschluss in Betriebswirtschaftslehre ab.
Erste Schritte in Richtung PGA Tour
Nach dem College spielte Straka einige Turniere auf der PGA Tour Canada und anschließend für zwei Jahre auf der Web.com Tour. Er verdiente sich durch seinen ersten professionellen Sieg bei der KC Golf Classic und der dadurch resultierenden Teilnahme an der Web.com Tour Championship, wo er den dritten Platz belegte, seine PGA-Tour-Karte. Bei den Olympischen Spielen 2020 belegte Straka den geteilten zehnten Platz.
Durchbruch bei der Honda Classic
Im Februar 2022 wurde Straka der erste Österreicher, der einen Titel auf der PGA Tour gewinnen konnte. Bei der Honda Classic in Palm Beach Gardens legte Straka eine sensationelle 66er Runde am Finaltag hin und gewann mit einem Schlag Vorsprung vor Ryder-Cup-Kollegen Shane Lowry.
Im Juli 2023 folgte bei der John Deere Classic sein zweiter Titel. Nur durch ein Double-Bogey auf dem 72. Loch (Strakas zweiter Schlag landete links im Wasser) verpasste er eine 60er Runde. Gewinnen konnte er dennoch durch seine beeindruckende Runde mit neun Birdies und einem Eagle. Es folgte der zweite Platz bei der Open Championship hinter Brian Harman, sein bisher bestes Major-Ergebnis.
Straka war Teil des siegreichen europäischen Ryder-Cup-Teams 2023.
Dritter Titel Anfang 2025
Auch wenn es 2024 nichts mit einem weiteren Titel wurde, kann das Jahr als Erfolg verbucht werden. Straka vertrat sein Land bei den Olympischen Spielen (T35) und schaffte es auf der PGA Tour bis in die Tour Championship. Am Ende stand ein 27. Rang im FedExCup zu Buche.
2025 begann dann wieder spektakulär. Beim The American Express holte sich Straka seinen dritten Titel auf der PGA Tour. In der kalifornischen Wüste hatte er zwei Schläge Vorsprung auf Major-Gewinner Justin Thomas.